Fachunterricht in der Mittelschulstufe

Ab der 5. Klasse erwerben die SchülerInnen grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten im Praxisunterricht Hauswirtschaft, Technisches Werken und Textilarbeit.

In den Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen (SDW-Klassen, ab der 7. Jahrgangsstufe) lernen die SchülerInnen in fünf, bzw. sechs Wochenstunden im Praxisteil des Faches BLO (Berufs- und Lebensorientierung) verschiedene Berufsfelder kennen und üben vermehrt berufsbezogene Kompetenzen ein. Das Erkennen der eigenen Stärken und das Beheben von Schwächen sind wichtige Ziele des Unterrichts, in dem verstärkt projektbezogenes Arbeiten geübt wird. Begleitend finden Betriebserkundungen und Praktika statt, in denen die Berufsfindung und –wahl angebahnt wird. 

In der 7. und 8. Jahrgangsstufe besuchen die Schüler normalerweise im halbjährlichen Wechsel den Unterricht in Gewerblich-technischer Praxis (GtP) und in Hauswirtschaftlich-sozialer Praxis (HsP). 

In der 9. Jahrgangsstufe (Individualisierungsphase) entscheiden sich die Schüler für einen Fachbereich, in dem sie am Ende der 9. Jahrgangsstufe entsprechend ihrer Fähigkeiten einen Abschluss im Bildungsgang des Förderschwerpunktes Lernen oder den Abschluss der Mittelschule erwerben.